Holz hat in der Geschichte der Menschheit immer einen besonderen Stellenwert eingenommen, da es erfolgreich für verschiedenste Zwecke eingesetzt werden kann. Gerade auch in der Konstruktion von Bauten hat es sich seit jeher bewährt. Dies verwundert keineswegs, ist es doch ein hochwertiges Naturprodukt, leicht und widerstandsfähig.
Die vielfältigen Baumarten mit Ihren unterschiedlichen Eigenschaften erlauben es, für jeden Einsatz die geeignete Materialqualität zu wählen. Stete Innovationen in der Entwicklung neuer Holzwerkstoffe ermöglichen immer anspruchsvollere Bauten, was der ungebrochenen Popularität von Holz als Grundwerkstoff weiteren Auftrieb verleiht.
Denn einerseits überzeugt das angenehme Raumklima, welches der atmende Grundstoff verleiht, andererseits erweist sich Holz gerade in der heutigen Zeit, in der ökologische Überlegungen vermehrt eine Rolle spielen, als ideale Baubasis. Die öffentliche Akzeptanz dieser Bauten zeugt davon.
Die Bedenken bezüglich Unterhalt, Dauerhaftigkeit, und Sicherheit, die leider nach wie vor einige Leute verunsichern, sind völlig unbegründet.
Jahrhunderte alte und noch völlig intakte Holzbauten, bis hin zu Funden 3500 Jahre alter ägyptischer Gräber zeugen von der Langlebigkeit, die mit Holz bei fachgerechter Anwendung erreicht werden kann.
Mit der richtigen Konstruktion - wie z.B. einer hinterlüfteten Fassade - der richtigen Holzart und der richtigen Behandlung ist auch der Unterhaltsaufwand minim.
Auch die Brandgefahr ist bei Holzbauten nicht grösser als bei anderen Bauarten. Holz zeigt sogar ein gutes Brandverhalten, da es langsam und kalkulierbar brennt, und auch dann noch seine tragenden Eigenschaften beibehält, wenn z.B. Metallkonstruktionen längst eingebrochen wären. Fortschritte in der Entwicklung neuer Holzqualitäten tun das ihre, um die Auswirkungen von Bränden zu minimieren. Die soeben grosszügig gelockerten Vorschriften und Gesetze für Holzbauten demonstrieren den Fortschritt und die Sicherheit dieses Materials.