Edelkastanie

Die Edelkastanie ist einer unserer schönsten und stattlichsten Laubbäume. Sie stammt aus der Türkei und wurde von den Römern ins Tessin gebracht. Aufgrund ihrer nahrhaften Früchte ist die Edelkastanie seit der Antike im ganzen Mittelmeerraum eine wichtige Kulturpflanze. Sie ist ein winterharter sommergrüner Laubbaum, der eine Höhe von 30 Meter erreichen kann. Die Laubblätter sind länglich-lanzettlich, 8-20cm lang und am Rand scharf gesägt. Sie erscheinen im April und Mai und nehmen ab Oktober eine gelbbraune Herbstfärbung an, bevor sie im Spätherbst fallen. Die Nüsse sind von einer weichen, stacheligen Schale umhüllt. Die Fruchtschale ist braun und glänzt ledrig, in ihr befinden sich 2 bis 3 Kastanien. Der Fruchtbecher öffnet sich indem er sich an vier Stellen teilt.

Meist bildet die Edelkastanie einen kurzen, kräftigen Stamm und eine weit ausladende Krone. Im Alter stoppt der Baum sein Höhenwachstum und verdickt sich nur mehr in die Breite. Das Holz der Edelkastanie ist ähnlich wie das der Eiche, also hart und dauerhaft.
 

Sommerlinde

Mit der Blüte der Sommerlinde beginnt der Hochsommer. Der prächtige Baum gehört zu unseren schönsten Laubbäumen und ist zugleich eine wertvolle Bienenweide. Der schnellwüchsige Baum erreicht eine Höhe von bis zu 40m und kann bis zu 1'000 Jahre alt werden. Die Sommerlinde ist wärmeliebend, frosthart und windfest. 

Die zweizeilig wechselständigen Blätter der Sommerlinde sind asymmetrisch herzförmig und an der Oberseite behaart. Sie sitzen an einem bis zu fünf Zentimeter langen Stiel, werden 10 bis 15 Zentimeter gross und tragen an der Unterseite weisse Haarbüschel in den Achseln der Nerven.

Die Hauptblütezeit der Sommerlinde ist im Juni und sie blüht etwa 14 Tage vor der Winterlinde. Sie zählt damit zu den wenigen echten Sommerblühern unter den heimischen Gehölzarten, was sie als Nahrungsquelle für Insekten besonders wertvoll macht. Der Baum ist eine wegen seiner pollenreichen und duftenden Blüten eine bedeutende Bienenweide und auch eine Schmetterlings-Futterpflanze. 
 

Spitzahorn

Der Spitzahorn lässt sich im Frühling vor dem Blattaustrieb an der Blüte und im Herbst an seinen leuchtend farbigen Blättern schon aus grosser Distanz erkennen. Von gelb über gelb-orange bis karminrot verfärbt sich das Laub des Spitzahorns im Herbst. Seine auffällige Schönheit macht ihn zu einem beliebten Strassen- und Parkbaum. Doch der Spitzahorn hat auch ökologisch einiges zu bieten: Er blüht früh, noch vor dem Laubausbruch und ist eine der ersten Bienenweiden im Frühling. Seine Laubstreu ist rasch abbaubar und fördert die biologische Aktivität des Bodens.

Der Spitzahorn wird 20 bis 30 Meter hoch und kann eine über 20 Meter breite Krone entwickeln. In jungen Jahren wächst der Spitzahorn sehr schnell und kann bis zu 40 bis 60 Zentimeter pro Jahr zulegen.
Er kommt beigemischt fast überall in Europa vor, häufig aber ist er angepflanzt worden. In der Schweiz schätzt man den Bestand auf rund 900’000 Individuen. Damit gilt der Spitzahorn als nicht besonders selten. 
 

Traubeneiche

Die Traubeneiche gehört zu den erdgeschichtlich ältesten und grössten einheimischen Bäumen. Die Traubeneiche, auch Wintereiche genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Eichen in der Familie der Buchengewächse und ist nach der Stieleiche die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Eichenart. Die Traubeneiche kann ein extrem hohes Alter von über 1'000 Jahren erreichen. Sie wird, je nach Standort, 25 bis 40m hoch und kann einen Stammdurchmesser von 2m erreichen.

Wohl keine andere Baumart bietet so vielen Tieren einen Lebensraum wie die Eiche. Alleine an Insekten sollen es bis zu 500 Arten sein. Dabei ist der grosse Eichenbockkäfer sicher einer der spektakuläreren Bewohner mit seiner insgesamt 10cm Körperlänge. Die Früchte, welche im September/Oktober reifen, werden Eicheln genannt und sind für uns Menschen durch ihre Bitterstoffe ungeniessbar und giftig. Sie haben einen sehr hohen Stärkeanteil und sind daher wertvoller Energie- und Proteinlieferant für viele Vögel und Säugetiere. Nagetiere wie Eichhörnchen und Mäuse sowie Igel legen Wintervorräte mit Eicheln an. Rehen, Hirschen und Wildschweinen dienen sie als wichtige Nahrungsquelle.
 

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